
Iqony und Realschule Strünkede festigen Partnerschaft
Kooperationsvereinbarung zwischen der Ausbildungswerkstatt der Iqony GmbH und der Realschule Strünkede geschlossen
Essen/Herne. Die Ausbildungswerkstatt der Iqony GmbH und die Realschule Strünkede in Herne haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, die der bereits seit 2020 laufenden Zusammenarbeit nun einen klar definierten Rahmen gibt. Ziel der Vereinbarung ist es, Schülerinnen und Schüler frühzeitig für technische Berufe zu begeistern und ihnen wertvolle Einblicke in die Berufswelt zu ermöglichen. Das Kooperationsnetz Schule/Wirtschaft Mittleres Ruhrgebiet hat die beiden Partner zusammengebracht und wird die Zusammenarbeit auch weiterhin begleiten.
Mit der Kooperationsvereinbarung möchten die Ausbildungswerkstatt der Iqony GmbH und die Realschule Strünkede den Schülerinnen und Schülern frühzeitig ein Angebot machen, um in technische Berufsfelder hineinzuschnuppern. Und die Ausbildungswerkstatt in Herne bietet ideale Voraussetzungen dafür: Mit ihrer modernen Ausstattung und der Nähe zur Realschule Strünkede ist sie der richtige Ort, um Schülerinnen und Schülern praxisnahe Einblicke zu ermöglichen und früh Interesse für technische Berufsfelder zu wecken.
„Angesichts der wachsenden Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt müssen wir als Unternehmen frühzeitig Maßnahmen ergreifen, um junge Talente zu identifizieren, gezielt zu fördern und für technische Berufe zu begeistern. Als Unternehmen, das seit Jahren fest in Herne verwurzelt ist, übernehmen wir gerne Verantwortung vor Ort und freuen uns, hier eine Kooperation geschaffen zu haben, von der zukünftig alle Seiten profitieren werden“, sagt Dr. Andreas Reichel, CEO und Arbeitsdirektor der Steag Iqony Group.
Florian Gonschior, Leiter der Ausbildungswerkstatt in Herne ergänzt: „Die Zusammenarbeit mit der Realschule Strünkede ist sehr wertvoll für uns. Wir lernen potenzielle Auszubildende bereits früh kennen und bauen durch die Einblicke in unsere Ausbildungswerkstatt mögliche Ängste und Hemmnisse ab. Wir alle profitieren davon, denn die Schülerinnen und Schüler merken schnell, ob der Beruf ihnen liegt und ob wir zusammenpassen. Es gibt keine Überraschungen – auf beiden Seiten.“
Heranführen an die Arbeitswelt
Die Kooperationsvereinbarung sieht vielfältige Maßnahmen vor, um Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg in die Arbeitswelt zu unterstützen. Dazu gehören unter anderem die Berufsfelderkundung, Betriebspraktika, die Teilnahme an Technikprojekten im Wahlpflichtfach Technik, Betriebsbesichtigungen sowie eine Praktikumsausstellung. Wichtig ist allen Beteiligten, dass sich die Schülerinnen und Schüler nicht erst im Abschlussjahr mit ihren Möglichkeiten beschäftigen, sondern langfristig begleitet werden. Daher beginnen die Maßnahmen bereits in Klasse 8 und begleiten die Schülerinnen und Schüler bis zu ihrem Abschluss.
„Die Vereinbarung ist ein großer Gewinn, um Schülerinnen und Schüler frühzeitig bei der Berufswahl zu unterstützen“, erklärt Ulrike Vogt, Schulleiterin der Realschule Strünkede. „Wir sind froh, mit der Ausbildungswerkstatt der Iqony hier in Herne einen so verlässlichen Partner an unserer Seite zu haben, der unsere Schülerinnen und Schüler mit sehr viel Leidenschaft und Praxisbezug an technische Berufe heranführt.“
Zusammenarbeit zeigt bereits erste Erfolge
Bereits jetzt zeigt die bestehende Zusammenarbeit Erfolge. Ein Schüler, der im Rahmen der Berufsfelderkundung in der achten Klasse in der Iqony Ausbildungswerkstatt war, startet im Herbst seine Ausbildung als Elektroniker für Betriebstechnik bei Iqony.
Auch die Stadt Herne begrüßt die heute geschlossene Ausbildungskooperation zwischen der Steag Iqony Group und der Herner Realschule Strünkede: „Mit der heute vereinbarten Zusammenarbeit verbessern sich für junge Hernerinnen und Herner noch einmal die Chancen, in ihrer Heimatstadt eine qualifizierte und zukunftsträchtige Ausbildung absolvieren zu können. Das sind gute Nachrichten für den Bildungs- und Wirtschaftsstandort Herne“, sagt Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda.
Über das Kooperationsnetz Schule-Wirtschaft (KSW)
Das Hauptziel des KSW besteht darin, eine systematische, nachhaltige und flächendeckende Vernetzung zwischen Schulen und regionalen Unternehmen sicherzustellen. Diese Zusammenarbeit soll Schülerinnen und Schülern praxisorientierte Einblicke in die Berufswelt ermöglichen und gleichzeitig Unternehmen als aktive Partner in Bildung und Nachwuchsförderung einbinden.