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Windprojekt Lucy

Iqony Wind France: Ein verlässlicher Partner für nachhaltige Entwicklung
Das große Windpotenzial im Département Aisne und die französische Energiepolitik zur Förderung der Energiewende haben uns bereits 2014 dazu veranlasst, über die Möglichkeiten zur Errichtung von Windkraftanlagen in der Region nachzudenken.

Unser erstes Projekt entstand in den Gemeinden Bernot und Hauteville: der Windpark Onze Muids. Darauf folgte die Entwicklung mehrerer weiterer Projekte, die derzeit auf ihre Umweltgenehmigungen warten, um gebaut und in Betrieb genommen zu werden.

Seit nunmehr zehn Jahren ist Iqony Renewables France in den Gebieten der Communautés de Communes du Val de l’Oise und Thiérache Sambre et Oise aktiv.

Die Geschichte des Projekts Lucy
Das Projekt begann 2017 nach ersten Gesprächen mit den Vertretern der Gemeinde Ribemont. Die positive Entscheidung des Gemeinderats im Jahr 2022 markierte den offiziellen Start der Entwicklung des Windparks Ferme Éolienne de Lucy.

Wie bei all unseren Projekten haben wir während der Studien- und Entwicklungsphase den Austausch mit den Gemeindeverantwortlichen von Ribemont, den staatlichen Behörden, Umweltexperten sowie den Eigentümern und Betreibern des Projektgebiets aktiv gesucht.

Technische Merkmale

Anzahl der Anlagen

3

Vorgesehene Modelle

Nordex N149-5,7 oder vergleichbares

Maximale Höhe (Flügelspitze)

180 m

Installierte Gesamtleistung

17,1 MW (3x5,7 MW)

Installierte Gesamtleistung

41,87 MWh/an

Vermeidene CO₂-Emissionen

10 480 Tonnen pro Jahr (Basis 250 g/kWh)

Abgedeckter Stromverbrauch

8 610 Haushalte

Quelle: CRE (Commission de Régulation de l’Énergie), „Observatoire des marchés de détail de l’électricité et du gaz naturel“: Durchschnittlicher Haushaltsverbrauch 2021: 164,35 TWh auf 33.800.000 Anschlüsse, entspricht 4.862 kWh/Jahr pro Haushalt

Die umgesetzten Beteiligungsmaßnahmen

Da das Projekt in die Umsetzungsphase geht, wurden verschiedene Beteiligungsformate für alle Zielgruppen eingerichtet, um frühzeitig über den Fortschritt zu informieren – noch vor der Beantragung der Genehmigung. Dafür wurde ein neutrales und unabhängiges Beratungsbüro beauftragt, das die Maßnahmen koordiniert.

Es fanden Gespräche mit den lokalen und interkommunalen Vertretern statt. Außerdem wurde ein Projektkomitee gegründet, um den Verantwortlichen das Vorhaben vorzustellen und ihre Fragen zu beantworten. Um auch die Bevölkerung direkt einzubeziehen, wurde zusätzlich ein Beteiligungstreffen organisiert.

Voraussichtlicher Zeitplan

Frühe Diskussionen mit politischen Entscheidungsträgern vor Ort legten die Grundlage für das Projekt und halfen, die allgemeine Akzeptanz in der Region einzuschätzen.

Mit dem positiven Votum der Gemeinde wurde ein wichtiger Schritt erreicht: Das Projekt erhielt die politische Unterstützung für die weitere Entwicklung.

Start umfassender Untersuchungen, insbesondere zu Windbedingungen, Geräuschentwicklung, Schattenwurf, Artenschutz und Netzanschluss. Diese bilden die Grundlage für die Projektplanung und die späteren Genehmigungsunterlagen.

Detaillierte Bewertung des aktuellen Zustands des Standorts: Landschaft, Umwelt, Nutzungskonflikte – für eine angepasste und verträgliche Planung.

Im Laufe des Jahres wird eine vollständige UVS erstellt, um die Auswirkungen des Projekts auf Natur, Biodiversität und Bevölkerung sorgfältig zu prüfen.

Nach der Antragstellung beginnt die Prüfphase, in der das Dossier gegebenenfalls ergänzt und der Austausch mit lokalen Akteuren fortgesetzt wird. Am Ende dieser Phase folgt die gesetzlich vorgeschriebene öffentliche Beteiligung mit einer Anhörung.

Vom 6. November 2025 bis 6. Februar 2026 können Bürger online an der Konsultation zum Projekt „Ferme Éolienne de Lucy“ teilnehmen:

Registre Numérique de Consultation

 

Am 17.11.2025, 18:00–20:00 Uhr findet die öffentliche Auftaktveranstaltung statt.

Sprechstunden des Untersuchungskommissars

  • 13.12.2025, 9:00–12:00 Uhr
  • 09.01.2026, 14:00–17:00 Uhr

Am 26.01.2025, 18:00–20:00 Uhr findet die öffentliche Abschlussveranstaltung statt.

Mehr erfahren

Für jedes Projekt wird eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt. So können dank verschiedener Gutachten und Untersuchungen mögliche Beeinträchtigungen des Komforts, der Gesundheit und der Sicherheit der Bevölkerung vermieden werden.

Die Versiegelung von Böden ist sehr gering. Am Ende ihrer Lebensdauer werden die Windkraftanlagen eines Windparks – einschließlich aller Fundamente – abgebaut und der Standort muss wiederhergestellt werden.

Die landwirtschaftlichen Flächen, auf denen ein Windpark errichtet wird, bleiben vollständig bebaubar, mit Ausnahme der Flächen, die für Wege und Plattformen genutzt werden, die den Zugang zu den Windkraftanlagen ermöglichen.

Windparks und Tierhaltung sind problemlos vereinbar. 83,2 % der Windparks in Frankreich liegen in landwirtschaftlichen Gebieten, 21 % in der Nähe von Rinderbetrieben und 16 % bei Mischbetrieben. Nach Berichten über angebliche Auswirkungen eines Windparks auf Milchviehbetriebe wurden unabhängige Studien durchgeführt, die keinen ursächlichen Zusammenhang feststellen konnten. Erfahrungen aus anderen europäischen Ländern zeigen ebenfalls, dass Windparks und Nutztiere gut zusammenleben können (Quelle: France Renouvelables).

Die Windenergiebranche nimmt Sorgen ernst und arbeitet mit Fachgremien und der ADEME zusammen. Die nationale Gesundheitsbehörde ANSES überwacht insbesondere die Geräuschemissionen von Windkraftanlagen. Hauptquelle des Geräuschs ist die Aerodynamik – das Strömungsgeräusch der Rotorblätter. Gesetzlich vorgeschrieben ist die Einhaltung von Grenzwerten: maximal 5 Dezibel über dem Umgebungslärm am Tag und 3 Dezibel in der Nacht. Infraschall (unter 20 Hz) wird von Windkraftanlagen in sehr geringen Mengen erzeugt – vergleichbar mit natürlichen Quellen wie Wind in Bäumen oder Gewitter sowie alltäglichen Geräuschen wie Verkehr oder Haushaltsgeräten.

Unabhängige Experten führen über alle Jahreszeiten hinweg Studien durch, um Auswirkungen auf Natur und Biodiversität zu vermeiden. Dazu gehören Maßnahmen wie die Vermeidung von Standorten in Zugvogelrouten, ausreichende Abstände zu Hecken sowie technische Lösungen wie Abschaltungen während der Aktivitätszeiten von Fledermäusen, automatische Erkennungssysteme und Abschreckungstechniken.

Die Branche arbeitet eng mit der Ligue de Protection des Oiseaux (LPO), der ADEME und dem Umweltministerium zusammen, um den Schutz der Vogelwelt weiter zu verbessern.

Für die Planung werden detaillierte Analysen erstellt, darunter Karten, Fotomontagen und Sichtbarkeitsstudien. Ziel ist es, die Landschaft zu respektieren und eine harmonische Integration der Anlagen sicherzustellen.

Der Wert einer Immobilie hängt von vielen Faktoren ab – wie Energieeffizienz, Lage, Infrastruktur und Lichtverhältnissen. Die Präsenz von Windkraftanlagen kann subjektiv wahrgenommen werden, hat aber laut einer Studie der ADEME (2022) nur einen sehr geringen statistischen Einfluss auf Immobilienpreise innerhalb von 5 km Entfernung. Darüber hinaus ist kein Effekt messbar. Das oft genannte Phänomen „unverkäuflicher Immobilien“ konnte statistisch nicht bestätigt werden.

Haben Sie Fragen zum Projekt Lucy? Wir beantworten sie!

Iqony