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Presseinformation 16. Mai 2024

SENS LSG bringt Gesamtleistung von über 205 Megawatt ans Netz

Das Joint Venture von SENS und LSG finalisiert zwei weitere Photovoltaik-Projekte

Würzburg/Essen. SENS LSG, das Joint Venture des Würzburger Solardienstleisters Iqony Solar Energy Solutions (SENS) und der Wiener LSG Group, hat im bulgarischen Dalgo Pole zwei weitere Solarparks erfolgreich ans Netz gebracht. Mit einer Leistung von jeweils rund 91 MWp (Megawattpeak) und 50 MWp ergänzen die beiden Projekte eine bereits bestehende 66-MWp-Anlage.

Die drei Photovoltaik-Parks in Dalgo Pole umfassen insgesamt mehr als 330.000 Solarmodule und liefern einen jährlichen Stromertrag von über 280.000 Megawattstunden (MWh).

Herausfordernde Wettergegebenheiten 
Die SENS LSG fungierte als EPC-Dienstleister (Engineering, Procurement, Construction) und war in der Planungs- und Bauphase mit hohen Windlasten konfrontiert, die besondere Anforderungen an die Stabilität des Montagesystems stellten. Dies musste vor allem bei der Unterkonstruktion der Module berücksichtigt werden, für die teilweise einachsige Nachführsysteme eingesetzt wurden, die dem Lauf der Sonne folgen.

Zusammenarbeit an einer umfassenden Projektpipeline 
Nach dem ersten Solarpark der Projektpipeline in Dalgo Pole, der bereits 2022 von der SENS LSG errichtet wurde, startete Ende 2022 der Bau von Abschnitt B. Dieser produziert jährlich rund 78.000 MWh grünen Strom. Das größte Projekt stellt Abschnitt C mit einer jährlichen Stromerzeugung von über 142.000 MWh dar. Die rund 160.000 Module für diesen Bauabschnitt wurden in weniger als einem Jahr installiert und ans Netz angeschlossen.

Gemeinsam sparen die drei Photovoltaikanlagen in Dalgo Pole jährlich circa 40.000 Tonnen an CO2 ein, was den durchschnittlichen jährlichen Emissionen von knapp 6.000 bulgarischen Bürgerinnen und Bürgern entspricht. Über eine Laufzeit von 30 Jahren sind das schätzungsweise insgesamt 1.200.000 Tonnen CO2-Äquivalent.

„Wir freuen uns sehr, dass wir drei Projekte dieser Größenordnung erfolgreich abschließen konnten. Die schnelle Umsetzung dieser Projekte ist ein Beweis für das Engagement und die Kompetenz unseres Teams bei SENS LSG sowie für das Vertrauen, das uns entgegengebracht wird“, so Kurt-Stuart Ristl, Head of Project Sales der SENS LSG.

Grüne Energie für Bulgarien 
Der Energiemix in Südosteuropa wird bis heute meist von Kohle und Atomkraft dominiert, so auch in Bulgarien. Um die Klimaziele der Europäischen Union zu erreichen, will das Land die Nutzung erneuerbarer Energien deutlich ausweiten. Dazu zählt auch die Förderung von Solarstrom. Bis 2030 sollen sieben Gigawatt (GW) an Solarkapazität neu gebaut werden, weitere zwölf GW sind bis 2050 geplant. In den letzten Jahren steigerte das Land den Anteil der Solarenergie am Energiemix von 3,1 Prozent im Jahr 2021 auf 7,7 Prozent 2023.

„In Bulgarien und anderen osteuropäischen Märkten herrscht momentan viel Bewegung. Die Energiewende steht hier vor einigen Herausforderungen und der Ausbau der erneuerbaren Energien, insbesondere der Solarenergie, wird erst seit wenigen Jahren verstärkt vorangetrieben“, sagt André Kremer, CEO von SENS. „Mit der Fertigstellung von zwei weiteren Solarparks unterstreichen wir unser Engagement für Bulgariens Energiewende und setzen gleichzeitig ein wichtiges Signal für die Zukunft der erneuerbaren Energien im Land.“

Base